fronleichnam 2015 2Das Segensvelum hat auf den ersten Blick große Ähnlichkeiten mit einem Umhang, und so wird es auch getragen, obwohl es deutlich kleiner ist. Priester, aber auch Diakone nutzen es, um beispielsweise beim sakramentalen Segen die Monstranz nicht mit den Händen zu berühren.

Dazu legt ein Messdiener dem Priester oder Diakon das Segensvelum von hinten um, sodass dieser es vorne mithilfe von einer Art Brosche schließen kann. Dadurch wird verhindert, dass das Segensvelum herunterfallen kann.
Nun legt der Priester oder Diakon seine Hände in zwei dafür vorgefertigte Taschen an den Rändern des Segensvelums, sodass er damit die Monstranz anfassen kann.
Manchmal nutzen auch Messdiener das Segensvelum, beispielsweise, wenn sie die Pontifikalien wie den Bischofsstab oder die Mitra tragen.
Der Name kommt aus dem Lateinischen vom Wort velum, was "Umhang" oder "Mantel" bedeutet.

Der Autor
Niklas Kutsch
Autor: Niklas Kutsch
Niklas Kutsch ist bei den Messdienern aus Heilig Geist im Vorstand aktiv und verantwortlich für den Plan und die Webseite. Außerdem bildet er die neuen Messdiener mit aus.