schultertuchDas Schultertuch ist ein mit einem Kreuz gekennzeichnetes, weißes Leinentuch, welches von Priestern und Diakonen getragen wird. Das Weiße soll auf das Taufkleid hinweisen.

Das Tuch wird um die Schultern gelegt, sodass es Hals und Schultern umhüllt. Dann wird es mit zwei langen Bändern vor der Brust gebunden, damit es nicht verrutscht.
Traditionell wird das Schultertuch unter der Albe getragen. Das Fachwort für Schultertuch ist Amikt und lässt sich auf das lateinische Wort amictus zurückführen, das so viel bedeutet wie Überwurf oder Mantel. Umgangssprachlich kann  man es auch Humerale nennen, dies kommt ebenfalls aus dem Lateinischen, wo humerus das Wort für "Schulter" ist.

Der Autor
Autor: Carolin Marleaux
Carolin Marleaux ist als Ausbilderin in unserer Messdienergemeinschaft aktiv. Außerdem organisiert sie mit vielen anderen Messdienern im Senat die Freizeitaktionen.